Ein kleiner Nachtrag
Am Montag, dem 15. September, war in China Herbstfest zu dem die traditionellen Mooncakes - Mondkuchen gegessen werden. Diesen Tag nutzten wir um die alten Kasierpaläste, auch die verbotene Stast genannt, und den Platz des Himmlischen Friedens zu besuchen. So machten wir uns gleich früh um 7 auf den Weg. Nach einer 30minütigen Taxifahrt erreichten wir unser Ziel noch vor dem Öffnen der Tore und wir beobachteten große Gruppen von Soldaten bei "Gleichschrittübungen". Die Paläste der Verbotenen Stadt sind allesamt sehr eindrucksvoll und reich verziert. Leider teilweise so reich, dass einzelne sehr liebevoll gestaltete Details kaum noch zu bemerken sind. Selbst nach 4 Stunden Besichtigung und aufmerksame Lauschens des Audioguides hatten wir noch nicht alle Gebäude der Verbotenen Stadt besucht. Das Gelände ist so groß und für jede Tätigkeit des Kaisers gab es ein eigenes Gebäude, dass es nur schwer vorstellbar ist, wie die Menschen früher dort gelebt haben. Erschöpft begaben wir uns dann zu einem verspäteten Mittagessen an den Lotussee. Dort kann man mit dem Tretboot fahren und drum herum befinden sich kleine Gassen mit goldigen Restaurants. Leider riecht es auch dort, wie sonst überall auch, ziemlich streng und in jeder Ecke anders.
Am Dienstag hatten wir das große Glück, das Phan und Jonas Karten für die Paralympischen Spiele beschaffen konnten. So fuhren wir nach dem Unterricht zum Vogelnest. Leider wurde die tolle NAsicht vom Smog getrübt. Nachdem wir gute Plätze gefunden hatten bestaunten wir die Archtitektur und den Aufbau des Stadiums. Nie hätten wir gedacht, dass man von den höheren Rängen noch einen so guten Blick auf alles was sich unten abspielte hatte. Wir feuerten kräftig an, klatschten begeistert mit (am lautesten natürlich für Deutschland) und standen brav für alle Nationalhymnen auf. Das machen die Chinesen auch, leider klatschen sie nur bei ihren eigenen Sportlern besonders laut.
Nach 2 spannenden Stunden, begutachteten wir noch das Lichter- und Farbenmeer von Watercube und Vogelnest, waren beeindruckt, machten Bilder und fuhren zu McDonalds um uns zu stärken. Der Rest der Woche verging wenig ereignisreich an der Uni.
Am Freitag waren wir in der Deutschen Botschaft zu einem deutschen Abend eingeladen. Die Band der Deutschen Botschaftsschule Peking spielte und wir konnten uns mit anderen Deutschen bei Getränken und Deutschen Würstchen mit Senf (mjam) austauschen. Wir haben uns alle gleich sehr heimisch gefühlt. Danach gingen wir zusammen im Diplomaten bzw. Ausländerviertel Sanlitun feiern.