Dienstag, 28. Oktober 2008

Erstmal möcht ich mich für die lange Wartepause entschuldigen, aber da das Internet 3 Wochen lang nicht funktioniert hat, musste nun leider der Blog darunter leiden. Ich bemüh mich in den nächsten Tagen aufzuholen.


Besuch des kleinen Lamatempels in Chengde
























Ein Sommerpalast des Kaisers in der Nähe von Chengde
































Chengde
Am 25. und 26. Oktober fuhren alle Austauschstudenten der Beiwai nach Chengde. Pünktlich um 9.00 Uhr ging es in einer ungefähr 4stündigen Fahrt in nordöstliche Richtung. In einem Restaurant in Chengde wurden die 5 Busse ausgeladen um den kompletten Inhalt in ein traditionelles, buntes, riesengroßes, mit Farben überladenes Restaurant zu laden. Die Tische waren bereits gedeckt und alle Speisen wurden recht schnell von uns verputzt. Zu unserer Unterhaltung sangen in traditionellen Trachten Chinesen, leider so laut, dass man fürchten musste seine Hörfähigkeiten zu verlieren. Aber das ist ja erfahrungsgemäß in China immer so. Danach fuhren wir zum Budalagong, auf Deutsch wohl irgendwas mit kleinem Tibettempel, den der Kaiser da hat errichten lassen um sich die jährlichen Besuche in Tibet zu ersparen, die er aufgrund seiner Religion hätte machen müssen. Solche historischen Orte zu besuchen ist beeindruckend, andererseits schwer vorstellbar wie die Leute da vor ein paar hundert Jahren wirklich gelebt haben. Es war zwar sehr aufmerksam von der Uni uns eine Führerin zu bestellen, allerdings haben wir nichts von dem verstanden was sie uns sagen wollte, denn alles war auf chinesisch. Unsere Lehrer haben teilweise versucht es in für uns verständliches Chineisch umzuwandeln so dass wir auch etwas verstehen konnten. Danach ging es direkt mit dem Bus zurm International Teaching College in Chengde, wo wair kaum ausgestiegen auch schon von chinesischen Studenten in Empfang genommen wurden die uns etwas übermotiviert ihren Campus zeigten. Nach dem gemeinsamen Essen in der Mensa gab es dann eine kleine "Wuhui" - eigentlich mit "Party" ins Deutsche übersetzt. Nun ja, es war eine Darbietung von Tänzen und Gesängen von Studenten unserer Uni und von den Studenten aus Chengde. Danach ging es in ein 4-Sterne Hotel in Chengde. Nun es lässt sich nicht mit europäischen 5 Sterne Hotels vergleichen, aber es war trotzdem sehr bequem. Am nächsten Morgen stärkten wir uns noch mit einem chinesischen Frühstück bestehend aus Gemüse, Fleisch, mit Ei und Gemüse gefüllten Baozi (wie Germknödel) und wie Vanillesauce aussehenden Suppen, die natürlich nicht danach schmecken. Dazu gab es ungesüßte Sojamilch und komischen Tee.
Danach führen wir zu einem Sommerpalast von früherern Kaisern. Warum der gerade in Chengde gebaut wurde und wann von wem genutzt wurde kann ich an dieser Stelle leider nicht sagen, denn auch hier konnte ich die Worte der chinesischen Führererin nicht verstehen. Zum Mittagessen ging es wieder in das gleiche Restaurant wie am Vortag (wahrscheinlich war es des einzige in der Umgebung das soviele Menschen aufnehmen konnte) und fuhren dann 5 Stunden (es war ja Freitagnachmittag) zurück nach Peking. Wir brauchten nur ungefähr die Hälfte der Zeit bis Peking und den Rest für die Fahrt innerhalb Pekings.
Und so kamen wir dann reichlich erschöpft am Freitag abend wieder in Peking an, wo wir am Wochenende nicht allzuviel abstellten und Pläne für die Golden Week (Nationalfeiertag/woche) in China.